Die Fischwanderung – eine Frage des Überlebens
Alle Fische müssen in ihrem Leben kurze oder lange Wanderungen durchführen. Hauptgründe: Suche nach Nahrung, nach Unterständen, nach Laichstätten, nach geeigneten Lebensräumen für Juvenile, Flucht nach Verschmutzung oder Trockenheit.
Wanderhindernisse
Vom Menschen geschaffene:
Zum Zweck der Energiegewinnung oder aus Hochwasserschutzgründen hat der Mensch die
Fliessgewässer verändert und dabei oft die Fischwanderung unterbunden.
Schnell unüberwindbar:
Ab 30 cm Höhe wird ein Hindernis für einen Grossteil der Arten unüberwindbar;
ein Absturz über 50 cm kann kaum mehr überwunden werden.
Veränderter Lebensraum:
Neben solchen Abstürzen beeinträchtigen auch Fliessgewässerkorrektionen die Fischfauna.
Die früher vielfältigen Strömungsverhältnisse und Substrate werden gleichförmig, was sich auf
verschiedene Zielarten wie die Seeforelle oder die Äsche auswirkt. Verschiedene
Arten kommen nur noch dank Besatzmassnahmen vor.
Fischaufstiegshilfen
Fischaufstieghilfen erlauben den Fischen – wie auch anderen Wasserorganismen – ein künstliches Hindernis überwinden zu können. Verschiedene Typen solcher Aufstiegshilfen erlauben es, die Fischwanderung wiederherzustellen:
AQUARIUS fungiert seit mehreren Jahren als Berater bei solchen Projekten, bei Wehr- oder Schwellensanierungen und hilft, Lösungen für die Optimierung bestehender Fischaufstiegsanlagen zu erarbeiten.